Ich laufe von hinten durch den Zuschauerraum und beschimpfe das Publikum, währenddessen ich mich bis zur Bühne vor arbeite.

Unmöglich findest du?

Kommt drauf an, würde ich sagen.

In diesem Fall ganz klar eine bewusste Inszenierung meinerseits, die vor allem eines schafft, Aufmerksamkeit!

Allerdings bin ich mir der Wirkung zu 100% bewusst. Es passt perfekt zum Thema meines Rhetorik-Vortrags „Mach, was du willst!” und zur Energie der Präsentation.

Bewusst ist mir auch, dass sich das Auditorium in etwa 3 Fraktionen aufteilt:

⅓ was ist das für ein Idiot

⅓ mal sehen was der noch liefert

⅓ coole Socke

Bin ich immer so schräg drauf und würde ich dies jedem Referenten als Tipp mit auf den Weg geben? Natürlich NICHT!

Grundsätzlich empfehle ich, eine Präsentation stehend, mit dem Gewicht auf beiden Beinen zu starten. Das sorgt für eine starke Ausstrahlung, Souveränität und Überzeugungskraft. Außerdem erhöht es die Präsenz, um 100 % des Publikums gleich am Anfang für sich zu gewinnen.

Allerdings ist dies sowohl Themen- als auch Typ abhängig, weshalb ich hier immer individuell entscheiden würde. Beides kann eine Präsentation zum absoluten Knaller werden lassen oder eben zur absoluten Katastrophe.

Mein Fazit: „Mach was du willst, sei dir aber immer deiner Wirkung bewusst!“

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