“Ich übe immer vor dem Spiegel”, höre ich oft in meinen Coachings.
“Nein, bloß nicht” ist einer meiner wichtigsten Tipps, um eine überzeugende und vor allem authentische Präsentations-Performance hinzulegen.
Was spricht gegen den Spiegel?
Du unterliegst ständiger Selbstkontrolle.
Du bewertest dein Aussehen und verlierst den Fokus auf deinen Text.
Du bist abgelenkt durch Gestik und Mimik, fragst dich, ob deine Nase schon immer so schief war.
Wie machen es die Profis?
Meine Bekannte Michaela ist Sängerin und ich fragte sie “Wie erarbeitest du dir die Bühnenperformance für deine Songs?”
“Ich nutze die Podcast-Technik“, antwortet sie und lächelt verheißungsvoll.
Was ist die Podcast-Technik?
“Mit dem Handy aufgezeichnete Videosequenzen, von denen ich ganz PODCAST LIKE erstmal ausschließlich die Audioaufnahmen abhöre.
Das geht immer, beim Joggen oder Autofahren und spart enorm viel Zeit.
Außerdem kümmert’s mich nicht, ob meine Haare liegen oder ich heute müde aussehe.
Die Audiospur transportiert das komplette Emotionsspektrum eines Songs direkt in mein Ohr.
Ich kann sofort prüfen, ob die beabsichtigten Gefühle ausgelöst werden und bei Bedarf nachjustieren. Erst ganz am Schluss schaue ich mir das Video an.
Und soll ich dir ein Geheimnis verraten?
✔ Wenn die Audioaufnahme perfekt ist, passt sich der Körper automatisch an.
Natürlicher und authentischer geht’s nicht.”
Das kann ich als Präsentationstrainer bestätigen.
Wie kam ich dazu? Ich nahm mich regelmäßig per Video auf und stellte schnell fest, dass es mich nervte, all mein Gequassel auch noch anzusehen. Also verzichtete ich oft ganz auf die zeitintensiven Probeaufnahmen.
Bis ich, per Zufall, im Auto eine Videoaufzeichnung auf meinem Smartphone über die Lautsprecher hörte. Seither empfehle ich in meinen Coachings die Audiotechnik.
Dank Michaela heißt sie jetzt auch bei mir Podcast-Technik





